Isabel Kleinert

 

Warum?

Durch unser klassisches berufliches Umfeld sind wir üblicherweise gezwungen, uns Konventionen zu unterwerfen
und primär sachorientiert und effizient zu denken.

Nicht anders bei mir. Parallel dazu mogelte sich aber die Erkenntnis in meine Gedanken, dass Künstler und auch Kunstliebhaber
oftmals einen anderen Umgang mit den Dingen pflegen: unvoreingenommener, und: genauer hinsehen, durch die Betrachtung
von Kunst zu neuen Gedanken kommen - so als wären sie schon immer da gewesen, sich Gefühlen zu stellen, die sonst lange
verborgen geblieben wären.

Aber: müssen sich diese zwei Welten denn zwingend widersprechen? Oder sich nur ergänzen?
Oder ist es gerade die gegenseitige Inspiration, die uns wirklich mehrdimensional sowohl in unseren Empfindungen als
auch in unserem Tun werden lässt?

Ich persönlich erlebe die Freude, beide Gedankenwelten leben zu können. Meine Bilder sind der Ausdruck meiner Weigerung,
trotz des alltäglichen Rasters, die Tiefe, sprich die Dreidimensionalität, aufzugeben.

Die Metamorphose:

Anfang der 80er begann alles mit der Aquarellmalerei: Landschaften, Nebelbilder von Seen, erwachende Natur...
Zahlreiche Ausstellungen im süddeutschen Raum folgten. Aber: es war trotz der sehr positiven Resonanz nicht das,
was ich eigentlich ausdrücken wollte.

Es folgten Experimente mit Öl, Acryl und Pastell auf Holz und Leinwand. Eine Vision, 1000 Versuche, 20 Jahre die Suche
nach dem wahren Stil, die Suche nach Licht und der Drang (oder war es schon Besessenheit?), einen erlebten Moment mit einer
Farbe oder einer Struktur einzufangen und damit wieder erlebbar zu machen...

Meine Vision ist, Ihnen durch meine Kunst ein Vehikel zur Verfügung zu stellen, Ihre bereits vergangen geglaubten oderlange
verdrängten Gefühle wieder spürbar zu machen.

Vielleicht war der Durchbruch für mich der Gedanke an die Geräusche, während die Sonne am Ayers Rock aufgeht, der Geruch
des Meeres am Cape Point oder das Gefühl von Schneekristallen auf der Haut in den Rockies...

Inzwischen sind meine Werke im abstrakten Expressionismus anzusiedeln, viele meiner Vorbilder haben ihre
größten Werke in den 60er Jahren geschaffen; als Namen möchte ich nur Mark Rothko in den USA nennen oder auch Yves Klein
in Europa. Gerade deren besessene Auseinandersetzung mit dem Licht und der Drang, alle zufälligen Elemente aus der
Kunst zu beseitigen, um so zu dem erlebten Augenblick der Offenbarung zu gelangen, faszinieren mich.

Ich möchte Sie gerne teilhaben lassen an der Tiefe der Gefühle, die die Malerei auslösen kann, und freue mich über
Ihr Interesse an meinen Bildern.

Tauchen Sie durch die Körperlichkeit meiner Bilder hindurch - hinein in Ihre Träume- sehen Sie Ihre Sehnsüchte

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